Der Nährwert-Check: Vollgemüse vs. herkömmliche Produkte

Was haben Tortilla-Fladen und Fertig-Pizzaböden gemeinsam? Richtig, beides sind Teigprodukte, aus welchen im Handumdrehen ein leckeres Gericht gezaubert werden kann. Dabei sind sie nicht nur unkompliziert in der Zubereitung und lassen sich ganz individuell füllen und belegen – sie eignen sich gleichzeitig auch wunderbar, um Reste aus dem Kühlschrank zu verwerten. Doch Wrap ist nicht gleich Wrap und Pizzaboden nicht gleich Pizzaboden! Die Vollgemüse Produkte werden zum Großteil aus Gemüse hergestellt – und unterscheiden sich dadurch in vielen Punkten von herkömmlichen Produkten. Aber lies selbst, denn am Ende entscheidest natürlich du welches Produkt im Einkaufskorb landet.

Kohlenhydrate

Kohlenhydraten eilt häufig ein schlechter Ruf voraus: Ungewollte Gewichtszunahme, aufgeblähter Bauch oder ein schlechtes Hautbild sind nur einige der angeblichen Folgen. Dabei wird jedoch außer Acht gelassen, dass nicht alle Kohlenhydrate gleich sind. Grob lässt sich in einfache Kohlenhydrate (z.B. Haushaltszucker, Süßigkeiten, Weißbrot, Limonaden) und komplexe Kohlenhydrate (z.B. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse) unterscheiden. Diese komplexen oder vollwertigen Kohlenhydrate sind alles andere als „bad carbs“ und unterstützen eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Nichtsdestotrotz gibt es viele Menschen, denen eine Ernährung mit weniger Kohlenhydraten ein besseres Wohlbefinden bereitet. Durch einen Gemüseanteil von über 75 Prozent bieten die Vollgemüse Produkte eine Alternative für alle, die sich low carb ernähren oder schlichtweg mehr Gemüse auf ihren Teller bringen möchten.

Ballaststoffe

Ernährungsexperten empfehlen Erwachsenen täglich 30 Gramm Ballaststoffe über die Ernährung aufzunehmen, was für viele Menschen eine Herausforderung darstellt. Um diese Menge zu erreichen, müssen 3 Portionen Gemüse, 2 Portionen Obst und mindestens 1 Vollkornprodukt verzehrt werden – und das täglich! Herkömmliche Wraps und Pizzaböden tragen maximal 3 bis 4 Gramm Ballaststoffe dazu bei. Anders hingegen die Vollgemüse Alternativen: Die Wraps liefern im Schnitt 10 bis 11 Gramm pro Tortilla-Fladen, der Pizzaboden punktet mit stolzen 16 Gramm auf 100 Gramm. Dadurch wird bereits ein Drittel bzw. die Hälfte des Tagesbedarfs an Ballaststoffen gedeckt.

Zutatenliste

Grundsätzlich gilt für alle Zutatenlisten: Je kürzer, desto besser. Denn je weniger Zutaten, desto natürlicher und weniger verarbeitet ist das Lebensmittel. Eine lange Aufzählung von Zutaten, die du teilweise kaum aussprechen kannst, deutet auf einen stärkeren und längeren Verarbeitungsprozess hin. Schon mal einen Blick auf die Zutatenliste der Vollgemüse Tortillas oder des Vollgemüse Pizzabodens geworfen? Wenn nicht, wird’s höchste Zeit! Die Produkte zeichnen sich nicht nur durch wenige, sondern auch leicht verständliche Zutaten aus. Hier entlang zu den Vollgemüse Produkten.

Mehrwert durch Vollgemüse

Lower carb, reich an wertvollen Ballaststoffen, wenige Zutaten – und das ist noch nicht alles! Bei der Entwicklung der Produkte wurde besonders viel Wert auf die Wahl glutenfreier Zutaten gelegt. So wurde für Menschen, die auf Gluten verzichten möchten oder müssen eine leckere Alternative zu herkömmlichen Getreideprodukten geschaffen. Außerdem sind alle Zutaten rein pflanzlich und aus kontrolliert biologischem Anbau. Der hohe Gemüse- und Ballaststoffanteil sorgt obendrein für ein gutes und lang anhaltendes Sättigungsgefühl – bei gerade mal 157 bzw. 172 Kalorien!

 

Zum Schluss bleibt nur noch eine Frage offen: Für welches Produkt entscheidest du dich?

Veronika Ahr, Ernährungswissenschaftlerin

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